Wie ein Pferderennen funktioniert

Bei einem Pferderennen gibt es einen festgelegen Ablauf, dem Veranstalter weltweit folgen. Das Rennen ist nur der Abschluss der Prozedur. Zunächst müssen die Pferde anreisen und je nach Herkunft und Veranstaltungsort Zeit in der Quarantäne verbringen.

Wer aus dem eigenen Land anreist, wird die Tiere erst einmal ruhen lassen. Sie werden kurz ausgeführt, manchmal werden sie auch ein paar Minuten geritten. Spannend wird es am Renntag. Wenn die Pferde vom Tierarzt für startklar erklärt werden, können sie den Besuchern vorgeführt werden. Die Jockeys, Pfleger und Besitzer stellen sie stolz zur Schau, etwa eine halbe Stunde vor dem Rennen. Das hat zum einen unterhaltenden Charakter, ist aber wichtig für alle, die Wetten auf ein Pferderennen abgeben wollen. Sie können sich hier vom Zustand des Tieres überzeugen, aber auch Fragen stellen (die nicht immer beantwortet werden). Man kann weiter sehen, wie gut der Jockey mit dem Pferd harmonisiert.

Besitzer erhält den Löwenanteil

Dann geht es für Pferde und Reiter in die Startbox. Sind alle in den Boxen, wird auch bald das Signal gegeben. Je nach Veranstaltung und Rennbahn wird eine oder mehrere Runden geritten. Sieger ist das Pferd, das mit dem Kopf zuerst über die Ziellinie kommt. In der Regel gibt es ein Zielfoto. Zunächst wird ein vorläufiger Richterspruch veröffentlicht, der in Streitfällen wieder revidiert werden kann.

Steht der Sieger fest, wird der Preis sowohl dem Eigner des Pferdes als auch dem Jockey und dem Trainer überreicht. Meistens bekommt der Besitzer 85 Prozent. Das Pferd erhält eine Schleife, die dann an der Box angebracht wird und Beweis für die Leistung ist.

Es gibt verschiedene Arten von Rennen: In den Klassischen kommen dreijährige Pferde zum Einsatz, bei den Aufgewichtsrennen muss das Gewicht ausgeglichen werden. Außerdem gibt es reine Stutenrennen. Ein Verkaufsrennen wird organisiert, um die Leistung der Tiere zu sehe und sie danach erwerben zu können.